M/S KASPADU 1
 
Stand: 21.03.2025 - © by Ingo Josten
 
Schiffe in Hamburg
 
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Technische Daten Lebenslauf Bilder
Schiffstyp: Frachtschiff, Semicontainerschiff
Heimathafen, Flagge: Panama City, Panama
Ex-Namen: MSC MEE MAY (1994 - 2009);
MEE MAY (1986 - 1994);
ERLANGEN EXPRESS (1982 - 1986);
INCOTRANS PROGRESS (1981 - 1982);
ERLANGEN EXPRESS (1979 - 1981);
ERLANGEN (1970 - 1979);
Schwesterschiffe: M/S LUDWIGSHAFEN (1970); M/S LEVERKUSEN (1970); M/S HOECHST (1971)
Eigner: Ebisong Enterprise, Inc., Panama-City, Panama c/o MSC Mediterranean Shipping Company S.A. Geneve, Suisse
Manager: MSC Mediterranean Shipping Co. S.r.l., Piano di Sorrento, Italia
ISM-Manager: MSC Mediterranean Shipping Co. S.r.l., Piano di Sorrento, Italia
IMO-Nummer: 7015274
MMSI-Nummer: --
Rufzeichen: 3FYR6
Klassifikation: Germanischer Lloyd - GL (Klasse erloschen)
Bauwerft: Howaldtswerke Deutsche Werft AG, Hamburg-Finkenwerder, Deutschland.
Baunummer: 9
Baujahr: 1970
Länge: 181,41 m (vor Umbau: 164,67 m) über Alles;
171,88 m (vor Umbau: 155,00 m) zwischen den Loten
Breite: 27,80 m (vor Umbau: 24,62 m) auf Spanten, 28,77 m über Alles
Tiefgang: 10,60 m
Vermessung (ITC '69): 16.670 BRZ (vor Umbau: 9.645 BRT); 8.504 NRZ
Verdrängung: ?
Tragfähigkeit (dwt): 21.185 t (vor Umbau: 16.265 t)
Antrieb: Diesel-mechanisch auf einen Festpropeller
Maschinen: 1 × MAN K9Z86/160F Neunzylinder-Zweitakt-Dieselmotor
Leistung effektiv: 16.265 kW (20.500 PS)
Generatoren: 3 Hilfsdiesel
Generatorleistung: ? kW
Geschwindigkeit: 23 kn
Passagiere: 12 Personen
Kabinenplätze: 12 Betten
Besatzung: 38 Crew-Mitglieder
Frachtkapazität: nach Umbau: 951 TEU-Container (Anschlüsse für 35 Kühlcontainer)
Status: Abgewrackt, verschrottet.
 
Technische Daten Lebenslauf Bilder
10. 1969: Es erfolgt im Werk in Hamburg-Finkenwerder der Howaldtswerke Deutsche Werft die Kiellegung des zweiten Schiffs der Omni-Klasse, die von der Hamburg-Amerika-Linie in Auftrag gegeben wurde. Die Schiffsklasse wird auch gerne nach dem Namen des Typschiffes Ludwigshafen-Klasse bezeichnet. Es stellt die letzte Beschaffung von herkömmlichen Stückgutschiffen dar, die für den Europa-Asien-Dienst vorgesehen sind, und daher zur Erreichung einer hohen Reisegeschwindigkeit über eine hohen Maschinenleistung verfügen soll.
19. 03. 1970: Stapellauf.
07. 1970: Ablieferung der Erlangen an die Hamburg-Amerikanische-Packetfahrt Actien-Gesellschaft (H.A.P.A.G.).
01. 09. 1970: Zwei Monate später fusioniert die HAPAG mit dem Norddeutschen Lloyd (NDL) aus Bremen zur bis heute bestehenden Reederei Hapag-Lloyd AG.
07. 1979: Beim Bremer Vulkan wird das Schiff wie auch schon die Schwesterschiffe durch einen umfangreichen Umbau verlängert und verbreitert und zu einem Semicontainerschiff umgebaut. Dazu wird das Schiff auseinander geschnitten und eine neue Mittelsektion eingebracht. Gleichzeitig werden die Schiffe mit einem Bugstrahlruder ausgerüstet. Im gleichen Jahr erfolgt dann auch die Umbenennung in Erlangen Express.
1981: Umbenennung in Incotrans Progress.
05. 11. 1982 : Das Schiff wird wieder in Erlangen Express umbenannt.
25. 11. 1986 : Umbenennung in Mee May.
31. 05. 1994 : Das Schiff wird in MSC Mee May umbenannt. Gemeinsam mit den Schwesterschiffen MSC ANASTASIA (ex LEVERKUSEN), MSC GIULIA (ex LUDWIGSHAFEN) und MSC MICHELE (ex HOECHST) kommen alle vier Schiffe der Omni-Serie bei der Schweizer MSC Mediterranean Shipping Company SA zum Einsatz.
07. 01. 1997: Als neuer Eigner wird die Ebisong Investments Ltd. mit Sitz in Panama-Stadt eingetragen.
13. 09. 2002: Die Mediterranean Shipping Company S.r.l. übernimmt das ISM-Management.
08. 04. 2009: Eine Woche nach dem Typschiff MSC GIULIA (ex LUDWIGSHAFEN) wird die MSC Mee May zum Abbruch im indischen Alang auf den Strand gesetzt. Noch im gleichen Jahr folgen am 21. bzw. 22. August die beiden letzten Schiffe der Serie, die bis zu ihrem Ende bei der MSC eingesetzt waren.
 
Technische Daten Lebenslauf Bilder
M/S MSC Mee May
aufkommend vor dem Bubendey Ufer, am 18.12.2006.
M/S MSC Mee May (1970) M/S MSC Mee May (1970) M/S MSC Mee May (1970) M/S MSC Mee May (1970)